Wenn die Wurmfresser ins Flachwasser kommen

Datum der Information 14 Jun 2012 von TEAM SENSAS DEUTSCHLAND.

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Die Brassen gibt es zwar nicht in Massen, aber wenn sie da sind, dann ist der Futterplatz schnell leer gefressen…
Der Ort des Geschehens: der Trebelsee, eine Verbreiterung der Havel zwischen Potsdam und Brandenburg/Havel. Dieser „See“ ist eine typische Auswaschung der letzten Eiszeit und somit an den meisten Stellen kaum tiefer als 4 Meter. Genauer gesagt: auf Distanzen von 100 Meter ist das Wasser oft nur 3 Meter tief. Und da befinden sich die Bereiche wo die Brassen sich nach der Laichzeit gerne aufhalten um Schnecken, Schlammwürmer und andere Nahrung aufzunehmen.
Genau hier bekommt die Sache einen Haken, der mit ein bis 4 Würmern versehen ist und am anderen Ende der Leine sitzt Nico Tews mit seiner Feederrute ;-)!
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An warmen Tagen kommen die Brassen immer bis an die 2 Meter Kante, wo der feste Kiesboden übergeht in den weicheren Schlammboden. Dort befinden sich eben die besten Nahrungsquellen. Auf einer Distanz von ca. 35 Meter ist dieser Übergang deutlich merkbar: beim Loten mit dem Grundblei (50g) wird dieses im weichen Boden fester gehalten als im sandigen Boden.

Als Rute ist die neue Classic Competition Carp von SENSAS in der Länge von 3,63 Meter ideal. Die Angelplätze sind manchmal sehr verwachsen und das Modell Carp ist super geeignet um die Brassen einzukurbeln. Wie beim Stippen mit dem Gummizug, federt die Rute mit der weichen Aktion alle Schläge der Fische ab und kann einfach gekurbelt werden. Speedkörbe mit einem Gewicht von 40 Gramm, lassen sich auch bis 50 Meter noch prima werfen.
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Ein wenig Geduld muss man manchmal doch mitbringen zum Trebelsee, denn es kann vorkommen, dass es mal bis zu 2 Stunden dauert bis die ersten Brassen am Platz sind. Der See ist nun mal groß. Aber sind die Brassen einmal da, na dann…

Die Havel hat noch viel mehr Abschnitte wo Brassen in Massen zu fangen sind.
Wer mal mit Nico Tews angeln gehen möchte, kann sich gerne beim Team Sensas oder bei der Angelschule Marco Beck melden!

Euer Marco

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