Teltowkanal im März

Datum der Information 28 Mar 2012 von TEAM SENSAS DEUTSCHLAND.

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In diesem Jahr ist alles anders, denn der Winter war schon komisch und die Fische sind durch dieses auf und ab der Temperaturen nicht immer in Beißlaune. Egal, am Teltowkanal beißt es fast immer. Die Fische kann man sich nicht aussuchen und man muss sich den Gegebenheiten halt anpassen. Durch jahrelanges Training gleich nach dem Winter ist diese Angelstrecke eine meiner meist gefischten, und es kommt nicht selten vor, dass viele kleine Fische schon im Kanal sind. Um unsere Neuzugänge im Team mal auf Geschwindigkeit zu testen, war ich mit Ouzo und Fischi zum Training verabredet.

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Als erstes wurde gemeinsam Futter angerührt. Ein Mix aus:
- 4kg Agil de Humide natur ( Lehm feucht)
-2kg Super Black Canal
-2kg Ground Pellet Method Mix
-300gr Pastoncino orange
+ je 1/4L Maden und Pinkies

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Wobei zu beachten ist das der Lehm ertränkt wird ( das spart das sieben) und mit der PAMPE dann das trockene Futter schnell verrührt wird.

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Vor dem Nachfeuchten bleiben ca. 30 Minuten, welche zum Geräteaufbau genutzt werden.
Das Gerät: Pose Nautilus in 1,5 und 3 Gramm. Haken 3405 in 18er. 25 Zentimeter Elastic twisted 0,6 mit wenig Vorspannung um jeden Fisch zu bekommen, denn in der Regel kommen in den ersten 1-2 Stunden die kleineren Fische und nur gelegentlich einen Bonusbrassen, der dann auch gelandet werden soll.

Aus Erfahrung wird immer die Speedrute in 3 Meter mit ausgepackt, denn die Ukeleis sind oft im Frühling sehr lästig in diesem Abschnitt, weil sie am wenigsten Winterreserven haben und der Griebnitzsee, in den der Kanal mündet, nur 4km Stromab ist.

Zum Futter: wichtig ist auch, dass ein mit Lehm gefeuchtetes Futter etwas feuchter als normal geangelt wird, denn dadurch gibt es etwas mehr Bindung um wenn nötig viele Lebendköder beizugeben ( jedoch erst beim 2. Nachfeuchten).

Nach 45 Minuten ist alles an seinem Platz und es geht los.
Zum Start 6 große Ballen mit Pinkies und nach 2 Minuten zeigt sich der erste Ukelei und so geht es weiter. Gelegentlich ein Rotauge - das ist die Realität. Mit diesem Futter kann man das Speedfischen auf Ukelei mal wieder richtig trainieren. Obwohl diese Fische sehr klein sind, kommt da schnell was an Gewicht zusammen. Beim gemeinsamen Abendessen fragte mich Ouzo dann, ob ich die Fische überhaupt beim Abhaken anfasse. Es gehe ja so schnell, dass es kaum zu sehen sei. Sicher, aber schnell war das noch nicht… es geht noch schneller.

Nach ca. einer Stunde kommt ein Schuber vorbei und die Ukeleis sind am Boden auf der Kopfrutenbahn verschwunden. Rotaugen, Güstern und Brassen stellen sich ein, was gibt es schöneres nach so einem Winter?

Marco Beck

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